Sven V. (28) spielte am Anfang wie jeder Durchschnitts-Bürger gerne ab und Zu Glücksspiele. Doch was zu Anfang ein Hobby war entwickelte sich langsam aber sich zu einer Sucht. Diese Spielsucht sollte Sven V. nicht nur sein letztes Hemd kosten, ihn aber auch eine Karte zum Gefängnis erschaffen.
Sven V. verlor beim Spielen alles. Jeden Cent den er verdiente, alles was er besaß verspielte er im Spielcasino oder on Wetten. Doch anstatt den Jackpot zu knacken, verlor er sein ganzes Hab und Gut, bis er nicht mehr hatte, mit dem er spielen konnte.
Doch anstatt hier Halt zu machen, drang ihm seine Spielsucht, weiter zu machen. Sven V. hat aus unerdenklichen Gründen eine Postlädchen in Stammheim überfallen und sich somit mir Gewalt Geld angeschaffen. Das Postlädchen ist zugleich eine Lottoannahmestelle. An einem Sommermorgen um 7.10 Uhr in der Frühe bedrohte Sven V. die 39-Jährige Angestellte mit einer Spielzeugwaffe. Seine Beute waren nun die geklauten Briefmarken im Wert von 15.000 Euro und 51.000 Euro Bargeld aus dem Tresor.
Doch seine Straftat sollte nicht unbemerkt bleiben. Sven V. wurde in Kürze gefasst und nun am für verurteilt. Auf Grund DNA-Spuren am Tatort konnte die Polizei dem Täter wieder erkennen. Die Strafe ist überdurchschnittlich hoch, neun Jahre Gefängnis für einen Überfall. Die hohe Haftstrafe erklärt sich, weil am Dienstag im Urteil andere Haftstrafen von anderen Gerichten und andere Taten mit einbezogen wurden.
Die 39-Jährige Angestellte hat durch den Überfall ein schlimmes Trauma erlitten, sie träumt heute noch von dem Überfall, von der Fesselung und den Angstattacken.